Montag, 28. April 2008

Fisch-Mäc?

Immer mal wieder begegneten uns hier in Seoul an einem der unzähligen Straßenstände diese kleinen Fischfreunde mit dem klangvollen Namen 붕어빵 (bungeobbang) : Was da wohl drin sein mag, haben wir uns gefragt und sie neulich in Insadong auch mal probiert:



Ergebnis: die kleinen knusprigen Kumpels sind gefüllt mit süßer Bohnenpaste und auch wenn man bei der äußeren Anmutung "Fisch" vielleicht nicht unbedingt direkt "süß" assoziiert, waren sie doch sehr lecker.

Was man hier auch ständig an Straßenständen sieht - und leider auch intensiv riecht - sind Seidenspinnerlarven. Auf den Testbericht über den Geschmack dieser glitschig aussehenden, braunen Gesellen werdet Ihr aber leider vergeblich warten müssen ;-)

Dienstag, 22. April 2008

Sport ist eh Mord...

oder auch: unsere bislang vergeblichen Versuche, irgendwas sportähnliches zu machen.

Naja, beim Biathlon-Weltcup waren wir ja immerhin schon. Ja, ok, das hatte mit selbst sportlich sein zugegeben wenig zu tun.

In unserem vorletzten Eintrag hatten wir dann von unserer neuen "Lifetime-Membership" bei California-Fitness berichtet. Selbige war leider eher kurzlebig, kaum hatten wir Young-Zoo gebeten, einen Termin für die Einweisung für uns zu machen, musste er und damit auch wir leider feststellen, dass California während unserer sagenhafte zwei Wochen dauernden Mitgliedschaft pleite gemacht hat. Dann eben nicht.

Während ich das hier schreibe, hat Frederik gerade versucht, mit Young-Zoo Tennis zu spielen. Ja, versucht. Das hat wiederum unsere eigentlich gute Freundin "Gini" (das Navi in Frederiks Auto) verhindert und ihn kurzerhand zwar ins richtige Distrikt aber ans völlig falsche Ende geschickt. Eigentlich war er nur 3km von der Tennishalle weg, diese in kurzer Zeit noch zu erreichen kann man sich im Seouler Feierabendverkehr aber leider abschminken.

Nun denn, der gute Wille war da... Wir versuchen's weiter. Vermutlich enden wir wie die drei älteren Herren, die wir am Samstag hier mitten im Ausgeh- und Shoppingviertel Itaewon mit Nordic Walking Stöcken im Restaurant sitzen sahen. Die haben es wohl auch versucht :-)

Donnerstag, 17. April 2008

Es war kurz mal Frühling!

In Seoul ist der Sommer ausgebrochen. Schon in den letzten Wochen wurde es milder, jetzt haben wir den Frühling direkt mal hinter uns gelassen und sind zum Sommer übergegangen. Heute waren es 26 Grad und auch gegen Abend wird es nicht wirklich kühler.


Ein bisschen Frühling gab es aber doch und so sind wir vorletztes Wochenende auf Yeouido gewesen, um uns die Kirschblüte anzuschauen:






Das Ganze "Ecology Park" zu nennen, erschien uns übrigens zumindest in Bezug auf die Kirschbaum-Allee doch ein wenig übertrieben. Die Kirschbäume stehen in unmittelbarer Nachbarschaft zur vierspurigen Uferstraße und damit auch direkt neben Yeouidos Hochhäusern...

Dienstag, 1. April 2008

Text ist doch auch schön...

... mit Fotos der letzten Wochen können wir dank des Kartenlesers in unserem endlich verkabelten Medion-Rechner jetzt nämlich nicht mehr dienen. Die SD-Karte hat's effektiv zerlegt. Nun sei's drum, wirds halt ein sehr textlastiger Eintrag.

Was ist in den vergangenen Wochen so passiert - wir haben wieder viel gelernt:

1. Koreanische Umzugsleute essen nicht und auch zum Wasser trinken muss man sie zwingen. Eine wahre Umzugsarmada fiel in unserer Wohnung ein. Sage und schreibe 10 freundliche Koreaner waren damit beschäftigt, unser gesammeltes Hab und Gut in den sechsten Stock zu verfrachten. Verfrachten ist dabei übrigens durchaus wörtlich gemeint. Erstmal verschafften sich acht der zehn Umzugsleute einen durchaus detaillierten Eindruck von unserer Wohnung, dann wurde am Balkongeländer eine abenteuerliche Konstruktion von Lastenfahrstuhl angelehnt, auf der unser Umzugsgut nach oben transportiert wurde, die Stromleitungen, die dabei draußen zunächst im Weg waren, wurden kurzerhand mit ein bißchen Klebeband zur Seite gebastelt. Umsonst also unsere Sorgen, ob wohl alle Gegenstände in den Fahrstuhl passen. Begonnen haben die Jungs übrigens mit unserem LCD-Fernseher, und nachdem die ganze Konstruktion dabei bedenklich wackelte und wir das gute Stück eigentlich spätestens auf Höhe vierter Stock einen Abgang machen sahen, wurde dann noch mal alles mit gefühlten 1.000 Lagen weiteren Klebenbandes am Balkongeländer fixiert. Nach nur zwei Stunden war denn auch alles oben, das Sofa an seinem Platz und uns stand nur noch das Kistenauspacken bevor. (Ist mittlerweile auch erledigt). Während der ganzen Zeit wurden die lecker Ramyonbecher und die diversen Getränke, die wir in der Küche deponiert hatten, verschmäht, nur zum Wassertrinken haben wir sie zweimal nötigen können (dazu drückt man ihnen dann einfach Becher mit Wasser in die Hand, die sie dann auch brav austrinken).

2. Vollkornbrot kann man auch schon nach drei Wochen vermissen.
Frederik war in good old Germany. Aus Gründen der Vertraulichkeit kann aber an dieser Stelle über den OpenDay nicht viel berichtet werden. Der Koffer mit diverser Importnahrung erreichte natürlich mal wieder das Gepäcklimit, ist aber heile und komplett angekommen, auch wenn die Sicherheitsbeamten in Hannover mal wieder kräftig gewühlt haben, um dann letztendlich ein hochgefährliches Plastikfeuerzeug zu entfernen.

3. Auch totes Essen kann seeeeehr lebendig aussehen.
Pamela war derweil bei Antje in Beijing. Naja, Fotos gibt es jetzt eben leider keine, aber es waren tolle Tage inklusive Verbotener Stadt, chinesischer Mauer, jeder Menge Shopping und viel Spaß. Danke Antje! Komm bald mal nach Seoul! Kulinarischer Höhepunkt waren übrigens die "Fried Noodles" im JazzYa, die mit getrockneten Fischstückchen bestreut waren, die dank der Wärme der Nudeln angefangen haben, ChaCha zu tanzen. Geschmeckt hat's trotzdem.

4. Die koreanische Definition von "kleiner Fernseher"
Die Koreaner verwenden als Bildstandard fürs Fernsehbild NTSC, das kann unser deutscher Fernseher - obwohl gebürtig Koreaner - leider nicht. Unser Vermieter hier erklärte sich aber netterweise bereit, uns einen Fernseher zur Verfügung zu stellen. Unsere Maklerin fragte also im Vorfeld, ob wir lieber einen "etwas größeren, aber älteren" oder einen neuen "aber kleinen" Fernseher haben wollten. Wir haben uns für den "etwas größeren" entschieden und durften dann hier vor Ort feststellen, dass damit ein ca. 10 Jahre altes Rückprojektionsmonster mit 160 cm (!) Bildschirmdiagonale gemeint war. Der "kleine" Fernseher hätte übrigens immer noch rund 100 cm Diagonale gehabt... Sei's drum, mittlerweile haben wir festgestellt, dass wir dank http://www.onlinetvrecorder.com/ auch sehr gut ohne koreanisches Kabelfernsehen leben können. Das Monster wird jetzt netterweise nächste Woche wieder abgeholt und unser Wohnzimmer hat demnach wieder Luft zum Atmen.

5. Pamela geht wieder zur Schule
Letzte Woche Montag ging's los, zwar ohne Schultüte aber mindestens genauso aufregend wie der erste Schultag. KLS 1-A an der Sookmyung University! Kommilitonen aus Taiwan, Kamerun, China, Saudi Arabien, Mongolei (mit so klangvollen Vornamen wie Regenbogen, fortwährender Wohlstand, Sonnenaufgang, großer Fluss und "Happy Wednesday" - verlangt jetzt nicht, dass wir das an dieser Stelle auch in mongolischer Sprache wiedergeben...) und den Philipinen. Koreanisch ist - zumindest für uns Europäer - ziemlich kompliziert, macht aber viel Spaß. Lediglich die letzten beiden Stunden am Freitag, in denen "Korean Songs and Games" auf dem Stundenplan stehen, sind eher mit Vorsicht zu genießen.
Die Erkenntnisse daraus:
- es gibt Karaoke-DVDs mit koreanischen Kinderliedern
- man kann nicht schlecht genug singen, dass einen die Dozentin nicht nach vorn holt, um einen vor versammelter Mannschaft (und wir reden hier über vier Kurse, die zusammengelegt immerhin rund 40 Studenten umfassen) solo vorsingen zu lassen (nein, mir ist es dann doch erspart geblieben - kann mir jemand schnellstmöglich den Satz "ich kann wirklich nicht singen" auf koreanisch zukommen lassen?!)
- Papa-Bär ist fett (frei nach "kum se marika")

6. Der GTI ist kaputt.
Nein, nicht wirklich. Aber zu glauben, dass man im Seouler Verkehr 1,5 Jahre ohne Blechschaden davonkommt, war wohl auch illusorisch. Letzten Dienstag ist es jedenfalls passiert: Für einen Hyundai SantaFe ist keine Lücke zu klein, es sei denn, der GTI ist im Weg. Nun ja, linker Kotflügel ist im Eimer, SantaFe-Fahrer ist schuld und wir hoffen, dass das Wetter die Woche noch mal besser wird, damit wir den Ersatz-Eos auch mal aufmachen können. So schnell brauchen wir die Erfahrung, zwischen fünf Koreanern (Unfallgegner plus Beifahrer, zwei Polizisten und ein Versicherungsmann) zu stehen, die die Klärung der Situation ausschließlich auf koreanisch bewerkstelligen und dann hinterher festzustellen, dass der freundlich lächelnde Unfallgegner die ganze Zeit behauptet, wir wären schuld gewesen, jedenfalls nicht. Ein dickes Dankeschön mal wieder an wen - natürlich Young-Zoo, der uns geduldig als Telefonübersetzer zur Seite gestanden hat.

7. Der TDI ist da.
Ja wirklich. Nach knapp 7 Wochen hat Pamela ihr eigenes Auto bekommen. Heute von Meister Motors (ja, so heißen die wirklich, ansonsten gäbe es aber auch noch Klasse Auto, Autobahn Automobiles oder auch Deutsch Motors - das ist aber dann BMW) abgeholt. Zum Showroom konnten wir laufen, der liegt nämlich nur fünf Minuten von hier auf der Itaewonno. Er ist silbern (das haben wir uns nicht ausgesucht, ist aber unter gefühlten 100.000.000 weiterer silberner Autos praktisch, falls man mal mit dem Spiegel hängenbleibt ;-)), hat 140 PS (das ist das kleinste, was VW hier überhaupt auf dem Markt hat) und hat natürlich die obligatorisch schwarz-getönt abgeklebten Zuhälterscheiben. Kurz: er ist super!

8. Wir werden jetzt Sportskanonen.
Naja, vermutlich nicht. Seit vergangener Woche sind wir aber stolze "Platinum-Members" von California-Fitness, bei denen uns Young-Zoo eine "Lifetime-Membership" zu einem unglaublichen Tarif herausgehandelt hat. Wir fühlen uns jetzt schon viel fitter, jetzt müssen wir nur noch anfangen, auch hinzugehen.

9. Apropos Platinum
Wir haben Kreditkarten. Nachdem unsere "Hausbank" Ausländern den Besitz von Kreditkarten leider nicht gestattet, hat Tony (über seinen koreanischen Namen kann Frederik derzeit leider nur mutmaßen) für uns herausgefunden, dass es die "Expat Platinum Card" gibt, ihres Zeichens anscheindend die einzige Karte, die nicht nur an Koreaner ausgegeben wird. Seit heute ist sie da, willkommen im bargeldlosen Korea!

10. Ihr denkt jetzt "Man, das klingt aber alles nett und harmlos, nicht mal über den Unfall regen die sich so richtig auf!" Stimmt. Wir sind angekommen!

Samstag, 15. März 2008

Wer will eigentlich nach Seoul...

... wenn er auch in Ostchina landen kann. So ungefähr muss das Motto meines Rückfluges von Beijing nach Incheon gestern Nachmittag gelautet haben.

Während Frederik gerade ein paar Tage auf Dienstreise in Deutschland ist und Samstag wieder hier einfliegt, habe ich die Antje in Beijing besucht. Es war großartig! Mehr dazu und auch Fotos später.

Planmäßige Landung in Seoul sollte um 16.45 Uhr Ortszeit sein, gegen 16.50 Uhr setzte die Boeing dann auch zur Landung an. Kurzer Blick aus dem Fenster - panikartiger Gedanke: "Das ist nicht Incheon-Airport!" - "Die Zeichen da draußen sind immer noch chinesisch!" - "Mist! Ca. 10 chinesische Flughafen-Angestellte checken deine Bordkarte und Du schaffst es trotzdem, in den falschen Flieger zu steigen". Kurzzeitig war ich jedenfalls schon dabei, im Geiste den Kontostand zu checken und Notfallpläne zu stricken.

Die Durchsage der Stewardess stimmte mich indessen auch nicht fröhlicher "we have landed at Dalian Airport" (jo, soweit war ich auch, der Rest ging leider im etwas röchelnden Husten des Menschen schräg hinter mir unter). Die Nachfrage bei meinem koreanischen Sitznachbarn war leider auch nicht ergiebiger - sorry, mein Koreanisch-Kurs fängt eben erst Montag in einer Woche an.

Nun denn, die Nachfrage bei der Stewardess ergab dann immerhin: der Flieger ist wegen schlechten Wetters über dem Chinesischen Meer umgedreht (!) und wartet jetzt in Dalian. Weiter ging es dann leider erst knapp 3 Stunden später (während derer übrigens keine weitere Information außer "remain seated" folgte, die Toiletten gesperrt waren und Getränke anscheinend auch nicht verfügbar waren) und nachdem ich mich dann in Seoul auch noch so richtig schön verfahren habe, war ich dann statt gegen 19 dann eben gegen 23.30 Uhr zu Hause. So kann's gehen...

Mittwoch, 5. März 2008

Wir sind Aliens!

Unser Visum ist da! Ab jetzt sind wir offizielle Aliens :-)

Dienstag, 4. März 2008

Happy 700!

Welcome to Pyeong Chang! Nachdem wir schon am letzten Wochenende zum Glück den Weg zur Biathlon-Anlage ausfindig gemacht haben, konnte es nun direkt losgehen: Biathlon-Weltcup wir kommen! In Seoul noch schnell Mareike und Bernd ins Auto geladen, und los ging's. Bernd ist ein VW-Kollege von Frederik, der mit seiner "äh, so Partnerin" Mareike :-) (danke Frederik für diese charmante Definition!) derzeit in Tokyo lebt und vergangene Woche auf Dienstreise im schönen Seoul weilte. O-Ton VW-Kollege Jeff (seines Zeichens Koreaner): "Ich weiß zwar nicht, was Biathlon ist, aber Bernd fährt auch hin!". So ergab es sich also, dass wir uns schließlich zu viert auf den Weg machten.


Angekommen in Pyeong Chang erwarteten uns diverse der oben abgebildeten Schilder. Happy 700! Wahlweise mit Broccoli (s.o.), Kartoffeln, Äpfeln und weiteren Obst- und Gemüsesorten. Wie wir später lernen durften, befindet sich ein großer Teil der Region auf "happy 700" Metern über NN, was angeblich die absolut gesündeste Umgebung für Mensch, Tier und eben Obst und Gemüse ergibt. Na denn, wir fühlten uns auch gleich viel gesünder!


Das Biathlon-Stadion von Pyeong Chang: Die Tribüne war an allen Tagen mit 300 (Schätzung ZDF) oder auch 500 (Schätzung ARD), vielleicht auch 700 (Schätzung Koreaner) Biathlon-Fans und solchen, die es werden wollten, gefüllt.


So durften wir dann am Donnerstag Abend feststellen, dass wir die einzigen deutschen Nasen dort waren. Außer uns verirrten sich noch ein paar russische Fans und zwei Schweden.



Woraufhin erst Mareike und dann später Bernd und Frederik auch direkt von der einheimischen Trommelgruppe eingemeindet wurden.

Am Donnerstag durften wir dann auch direkt den ersten deutschen Sieg bejubeln: trotz zweier Strafrunden siegte Magdalena Neuner vor Sandrine Bailly und Michela Ponza. (Man beachte die Prachtstücke koreanischer Floristik, die die drei überreicht bekamen: Blumensträusse haben hier gern mal zwei Etagen!)


Am Freitag rollte dann eine Horde bestens organisierter und absolut netter norwegischer Fans an. Rund 50 Leute mit professionell hergestellten Plakaten und einheitlicher Kopfbedeckung. (Leider hatten sie keine Mützen mehr über, die sahen super-flauschig aus!)

Insgesamt erreichte die Fangemeinde dann am Samstag ihren Höhepunkt. Nicht nur hatten an diesem Tag die meisten Koreaner ihren Weg ins Stadion gefunden, neben den 50 Norwegern von Freitag und uns waren noch fünf weitere Deutsche aus Seoul angereist und eine beachtliche Gruppe russischer Fans hatte sich auch eingefunden.


Beim Verfolgungsrennen der Männer am Freitag wurde es dann spannend. Auf dem Foto noch hinter Michael Rösch holte Michael Greis beim letzten Schießen noch auf und...


... gewann! Zwei deutsche Siege an zwei Tagen. Wir hatten Spaß!



Den Spaß hatten wohl auch die Jungs in der Shinyoung-Building-Tiefgarage, als sie am Montag den Touareg wiederbekamen. Originalfarbe: schwarz!

Am Samstag Nachmittag machten wir uns dann per "Gondola" auf zum "Dragon Peak", dem höchsten Berg im Yongpyong-Skiresort. Als Nicht- oder zumindest Noch-Nicht-Skifahrer waren die Beschäftigungsmöglichkeiten tagsüber bzw. zwischen den Rennen dann doch begrenzt...


Also zeitig wieder auf ins Stadion. Hier konnten wir dann zumindest schon mal beim Training zuschauen...


... und zum Beispiel doch noch Martina Glagow sehen, die die Wettbewerbe leider auslassen musste.



Beim Verfolgungsrennen am Abend durften wir dann zwar keinen deutschen Sieg bejubeln aber eine tolle Leistung von Katrin Hitzer, die 29 (!) Plätze aufgeholt hatte und sich am Ende zurecht über den 10. Platz freute.



Den Abschluss der Wettbewerbe und auch gleichzeitig unseres Pyeong-Chang-Wochenendes bildete dann die Mixed-Staffel am Sonntag. Die beiden "Japaner" waren mittlerweile wieder auf dem Weg nach Seoul, eigentlich in der Absicht, um 18.50 Uhr ihren Flieger nach Tokyo zu besteigen. Was wir im Moment des Starts (s.o.) um 19 Uhr noch nicht wussten: ein Stau auf der Autobahn nach Incheon hatte das "erfolgreich" verhindert. Wir hoffen, Eure Nacht am Flughafen war einigermaßen erträglich! Falls Euch das noch mal passieren sollte: unsere Möbel kommen am Donnerstag, ab dann habt Ihr immer ein gemütliches Gästesofa in der Itaewon!


Erster Wechsel bei der Mixed Staffel. Man beachte: Korea wechselt vor Deutschland!



Später dann: Christoph Stephan beim zwar leider nicht Sieger-Interview mit der ARD, da hatte die deutsche Mannschaft dann aber immerhin Korea überholt...



... das zu diesem Zeitpunkt mit mehr als neun (!) Minuten Rückstand gerade erst ins Ziel kam.



Gut lachen hatten die Italiener: Zweite in der Staffel. Und in unserem Hotel gewohnt haben sie auch!


Ende gut alles gut. Pyeong Chang überstanden, zwar nicht gewonnen aber einmal zumindest saß Klement Bauer auf dem ersten Platz...

Es war ein faszinierendes Wochenende - @Bernd und Mareike: Fortsetzung folgt in Tokyo!