Nach Schuhen muss ich wohl nochmal in Deutschland schauen.
Ich bin zwar groessenmaessig gerade so am oberen Limit der Skala (39,5 ist hier die groesste Frauengroesse, das heisst dann hier 250 und ich habe mal 245, mal 250) aber die Qualitaet ist da teils doch eher fraglich. Ausserdem entspricht die Schuhmode in Korea (wie aber auch in China und Japan) nun leider so gar nicht meinem Geschmack, da ich an einen Schuh den irrwitzigen Anspruch stelle, darauf auch mehr als 10 Meter am Stueck laufen zu koennen.
Die Koreanerin (Koreanerin ersetze man wahlweise durch Japanerin/Chinesin) ist da weniger anspruchsvoll: Schuhe muessen schoen sein, lautet da oft die einzige Devise. Und passen muessen sie auch nicht zwangslaeufig. Das aeussert sich dann in so wunderbaren Beobachtungen wie Japanerinnen, die in mindestens zwei Nummern zu grossen (oder auch kleinen) Schuhen durch die Gegend watscheln, weil es das Wunschmodell wohl nicht mehr in der passenden Groesse gab. Entsprechend darf man sich auch den Laufstil auf den Tokyoter Strassen vorstellen und das ist eine Stadt, in der man sich auch in superbequemen Sneakers einen Wolf laufen kann.
Die Koreanerin an sich traegt im Schnitt zwar häufiger passende Schuhe als die Japanerin, dafuer kommt aber z.B. eine unserer Dozentinnen bestaendig mit Schuhen in die Uni, die wir in D bestenfalls zum Ballkleid tragen wuerden (naja, und auch dann wahrscheinlich nicht). Das heutige Modell bestach mit silbernem Flitter und Schleife on top...
Das permanente Tragen von Gesundheitsschuhen gipfelt dann auch darin, dass die Koreanerin an sich in einen permanenten Laufstreik tritt. Waehrend meiner einer von der U-Bahn aus mit undekorativen Adidas-Tretern beschuht, keuchend und schwitzend bei 95% Luftfeuchtigkeit den Huegel zur Uni raufstapft (aaeehh, raufstapfen wuerde...), darf man die weiblichen Vertreter der Spezies "Koreaner" dabei beobachten, wie sie sich entweder a) an der Bushaltestelle darum schlagen, mit 25 Frau gleichzeitig in einen Bus steigen zu wollen, bei dem 100 andere Koreanerinnen die Idee schon vor ihnen hatten oder sich b) mit den gleichen 25 Damen um das naechste freie Taxi pruegeln. Naja, ich sitze derweil dekadent im klimatisierten deutschen Mittelklassewagen und wohne dem Schauspiel halt quasi von der Buehne aus bei... :-) Macht wohl auch mehr Spass...
Mittwoch, 10. September 2008
Schuhe muessen schoen sein!
von
Pamela und Frederik
um
22:49
1 Kommentare
Kyoto - Wandertour Teil zwei
... und alles begann so harmlos. Am Bahnhof stand ein Shuttlebus unseres Hotels, das Zimmer war auch prima und beim Einchecken bekamen wir ein Touri-Info-Paket nebst Stadtplan, der uns erstmal übersichtlicher vorkam als der in unserem Reiseführer. Die Stadt sah darauf auch irgendwie gar nicht so gross aus...
... ein Irrtum, wie wir nach einstündigem Fussmarsch nach Gion dem bekanntesten Geisha-Distrikt Kyotos feststellen durften.
Entschaedigt wurden wir mit sage und schreibe 8! Geishas bzw. Maikos, die von Auftrag zu Auftrag unterwegs, durch die Strassen des Viertels liefen. Maikos sind angehende Geishas und unterscheiden sich von den "fertigen" Geishas in Frisur und Kimono. Super umfassende und spannende Infos ueber Geishas, Maikos und das ganze Drumherum findet man unter http://www.hanamachi.de/, wir lassen es hier bei ein paar Fotos bewenden:
Am zweiten Tag in Kyoto haben wir uns unter anderem den Kiyomizu-dera einen der vielen Tempel in Kyoto angeschaut. Die Idee hatten ausser uns noch gefuehlte 100 japanische Schulklassen, so dass die Einsamkeit der Kyoto'er Bergwelt uns leider verborgen bleiben sollte.
von
Pamela und Frederik
um
22:30
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Der mieseste Job Japans...
... sonst duerfen die wenigstens ihr Gesicht verstecken:
Da bekommt das typisch asiatische Problem des "Gesicht verlierens" doch gleich einen ganz anderen Geschmack!
von
Pamela und Frederik
um
22:21
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Tokyo - oder auch...
Im Mai waren wir fuer eine Woche in Japan unterwegs. Frederik ist zuerst alleine zwecks Dienstreise - oder wahlweise einem dreitägigen Sashimimarathon - nach Hakone geflogen. Pamela durfte erst noch ihre Sprachkursprüfungen hinter sich bringen (selbst Schuld, wer den Sprachkurs nicht gemütlich im Privatinstitut absolviert sondern unbedingt an eine Uni gehen muss) und ist dann zum gemeinsamen einwöchigen Urlaub nachgekommen.
Und zwar:
... am Kaiserpalast, dessen Gelände man in der Regel ja leider nicht betreten darf.
Foto: Riesen-Sashimi - So sieht Thunfisch also vor dem Umzug in diese kleinen ölgetränkten Dosen aus!
Weiter geht's in Kyoto...
von
Pamela und Frederik
um
20:42
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Shibuya
Die wohl bekannteste Kreuzung der Welt...
Das Schauspiel wiederholt sich ca. alle 3 Minuten. Wo kommen die nur alle her???
von
Pamela und Frederik
um
20:38
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Lang, lang ist's her
von
Pamela und Frederik
um
20:31
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